Flores medical - multisonic - Inhalation mit Ultraschall

Düsenvernebler

Düsen-Vernebler (Kompressor-Vernebler) basieren auf einer Luftströmung und dem Venturi Prinzip zur Zerstäubung der Flüssigkeit. Diese Vernebler haben einen permanenten bzw. atemaktivierten Aerosol-Flow.

Bei Druckluftverneblern wird die Zerstäubungsenergie durch Pressluft auf die zu vernebelnde Flüssigkeit übertragen. Die erforderliche Pressluft wird durch einen Kompressor erzeugt und durch eine enge Düse beschleunigt. Hinter der Düse bildet sich ein Unterdruck aus (Bernoulli-Effekt), der die Zerstäubungsflüssigkeit durch Kapillaren ansaugt. Die aus dem Reservoir angesaugte Flüssigkeit wird durch das sich ausdehnende Gas stark beschleunigt und dispergiert. Direkt hinter dem Düsenausgang befindet sich die Prallplatte, welche die Tröpfchen beim Aufprall zusätzlich zerkleinert.

Der Rest fließt zurück und steht erneut zur Vernebelung zur Verfügung. Dieser Kreislauf geht mit einer starken Verdunstung einher, so dass die aus dem Vernebler austretende Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Dies hat zur Folge, dass sich das Gerät aufgrund der Verdunstungskälte abkühlt und der Patient ein relativ kühles Aerosol inhaliert. Außerdem führt die Verdunstung zu einer allmählichen Konzentrationszunahme der Lösung.

Die erreichbare Teilchengrößenverteilung, wird bei Druckluftverneblern hauptsächlich durch den Pressluftdruck, die Geometrie von Düse und Prallplatte und die Viskosität der Lösung bestimmt.

Die Geräte sind robust und sind einfach zu handhaben. Sie vernebeln mit starker Geräuschentwicklung und erzeugen ein kühles Aerosol, dass eine geringe Nebeldichte hat. Geringe Verneblerleistung können lange Inhalationszeiten verursachen. Das Tröpfchenspektrum (größerer MMAD) verändert sich im Langzeitbetrieb u.a. durch Veränderungen der Düsen.

Düsenvernebler

Nebulair
Nebulair
Elisir
Elisir
Masterneb
Masterneb
RF 6 Plus
RF 6 Plus
RF 6 Basic
RF 6 Basic
Nasendusche
Nasendusche
Lella
Lella